Dr. Elisabeth Schuhmachers, Fachärztin für Dermatologie exklusiv im Gespräch mit BeautyZoom über das richtige Alter, um mit ästhetischen Treatments zu beginnen und warum ihre Arbeit auch ihr Hobby ist.

BeautyZoom: Sie haben sich schon vor 16 Jahren mit dem Thema Anti-Aging beschäftigt. Zu der Zeit kamen gerade die ersten Filler auf den Markt. Wie sind Sie zu dem Thema gekommen?

Dr. Schuhmachers: „Ehrlich gesagt aus ureigenstem Interesse. Ich habe für mein Studium sehr viel gelesen und dabei häufig die Stirn gerunzelt. Dadurch hat sich bei mir relativ früh eine kleine Zornesfalte gezeigt. Die wollte ich unbedingt loswerden. Deshalb habe ich meinen ersten Workshop für ästhetische Dermatologie gebucht.“

BeautyZoom: Seitdem hat sich in diesem Bereich viel getan?

Dr. Schuhmachers: „Das kann man so sagen. Die Materialien und Techniken werden immer intelligenter. Ich bin heute noch sehr happy über die damalige Entscheidung und kann aus dieser Erfahrung heraus sagen, dass es sich lohnt, relativ früh, so etwa ab Anfang dreißig und in kleinen Schritten mit Anti-Aging-Treatments anzufangen. Es gibt die weit verbreitete Meinung, damit möglichst lange zu warten. Aber dann haben sich beispielsweise Falten schon so tief eingegraben, dass man mit minimal-invasiven Methoden unter Umständen gar nicht mehr so viel erreichen kann.“

BeautyZoom: Vor vier Jahren haben Sie Ihre eigene Praxis in München eröffnet. Ein mutiger Schritt.

Dr. Schuhmachers: „Das stimmt. Ich bin im Jahr 2010 mit 0 Patienten gestartet und heute bis zu drei Wochen im voraus ausgebucht. Das macht mich sehr glücklich, denn meine Arbeit ist zugleich meine liebste Beschäftigung.“

BeautyZoom: Was nicht zuletzt auch an Ihrem wunderbaren Team liegt?

Dr. Schuhmachers: „Allerdings. Ich freue mich jeden Tag auf meine Mitarbeiter. Wir arbeiten sehr professionell aber auch sehr freundschaftlich miteinander und verbringen sogar manchmal gemeinsamen Urlaub. Diese harmonische Atmosphäre ist mir ebenso wichtig wie mein hoher Anspruch an Qualität. Ich habe in meiner Praxis von Anfang an auf die teuersten und besten Geräte gesetzt und nehme exzessiv an Fortbildungen teil, denn ich möchte nicht jahrelang den gleichen Standard bieten.“

BeautyZoom: Die Haut als Spiegel der Seele. Stimmt das aus Ihrer Sicht?

Dr. Schuhmachers: „Unbedingt. Und die Haut verrät noch viel mehr. Als Dermatologin mit der Zusatzausbildung in ayurvedischer Medizin hat sich meine Intuition und mein Blick in Richtung Ganzheitlichkeit sehr verschärft. So können Pigmentstörungen um den Mund zum Beispiel auf Darmpolypen hinweisen. Ich sehe nicht nur die Haut, sondern immer den ganzen Menschen.“

BeautyZoom: Sie sind nicht nur eine gefragte Ärztin, sondern auch als Referentin sehr viel unterwegs?

Dr. Schuhmachers: „Ja, das ist mir wichtig, denn ich möchte am Puls der Zeit sein und mich international mit Experten austauschen. Außerdem gebe ich auch mein Wissen gern weiter und bilde andere Ärzte aus.“

BeautyZoom: Hat beim Thema Unterspritzungen eigentlich jeder Arzt seine eigene Handschrift?

Dr. Schuhmachers: „Für mich kann ich das mit ja beantworten. Ich habe im Laufe der Jahre tatsächlich so etwas wie einen eigenen Stil entwickelt. Mir geht es immer darum, die Schönheit, die jeder Mensch mitbekommen hat, in jedem Alter herauszuarbeiten.“

BeautyZoom: Und schließlich, welches sind aus Ihrer Sicht Körperteile, die oft vernachlässigt werden?

Dr. Schuhmachers: „Ich werde oft mit dem Vorurteil konfrontiert, man könne Hals, Dekolleté oder auch die Hände mit minimal-invasiven Methoden nicht verjüngern. Das stimmt heute nicht mehr. Es gibt beispielsweise von Teoxane oder Galderma spezielle Hyaluronsäure, mit denen man auch diese Körperteile wunderbar behandeln kann.“

 

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E-Mail an Dr. Schuhmachers schreiben +49 89 255 46 81 10 zur Homepage

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