Männer schwitzen. Frauen auch – nur anders. Bei körperlicher Anstrengung wie z.B. beim Sport oder auch in der Sauna beginnen Männer stärker und vor allem schneller zu schwitzen als Frauen. Warum das so ist, das erfahren wir vom „Transpirationexperten“ und Geschäftsführer von syNeo® Cosmetics Thomas Brunner jr.

Wenn bei Männern schon nach wenigen Minuten Schweißperlen von der Stirn tropfen, bleibt die weibliche Haut oft noch vollkommen trocken. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Wassersanteil im weiblichen Körper geringer ist als bei Männern. Um einem Wassermangel zu vermeiden, beginnen Frauen später und auch erst bei höherer körperlicher Belastung zu schwitzen. Laut japanischen Forschern liegt das ganz klar an der Evolution: beim Jagen oder Flüchten stellte diese Art der schnellen Kühlung bei den Männern ein Vorteil dar.

Der kleine Unterschied

Thomas Brunner jr. erklärt: „Männer haben mehr Schweißdrüsen als Frauen, die außerdem schneller aktiv werden. Dafür ist das Hormon Testosteron verantwortlich. Dieses steuert auch die Schweißproduktion.“ Einen Vorteil durch die geringere Schweißbildung haben die Frauen aber trotzdem nicht. „Bei hohen Temperaturen können sich Anstrengungen eher nachteilig auswirken.“ So Thomas Brunner jr. weiter. „Durch den Mangel an Wasser kann sich der weibliche Körper schwer Kühlung verschaffen. Das körpereigene System springt langsamer an, wodurch es schnell zur Dehydrierung kommt. Deswegen ist es auch wirklich wichtig, viel Wasser über den Tag verteilt zu trinken.“

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Schwitzen? – Kein Problem mehr!

Das Schwitzen ist aber nicht das große Problem. Es ist eher der Geruch, der als störend empfunden wird und es auch in den meisten Fällen ist. Wussten Sie, dass zwei bis vier Prozent der Bevölkerung an der Krankheit Hyperhidrose leiden? Diese zeichnet sich durch ein übermäßig starkes Schwitzen aus, das auch den unangenehmen und störenden Geruch mit sich bringt. Hier sollte man einen Spezialisten aufsuchen und ein Beratungsgespräch führen. BeautyZoom nimmt sich übrigens dieses Themas in Kürze ausführlicher an und stellt Möglichkeiten der Behandlung vor.

Schweißausbrüche kann man aber auch mit richtigen Pflegeprodukten in den Griff bekommen. Auch da sind Männer anders als Frauen. „Im Vergleich zur weiblichen Haut ist die des Mannes 20 bis 30 Prozent dicker, gröber und robuster. Hier werden Deos für besondere Anforderungen benötigt.“ erläutert Thomas Brunner jr.

Achten Sie beim Kauf eines Deos auf die Inhaltsstoffe. Am besten Produkte verwenden, die möglichst wenig bis gar keine chemischen Emulgatoren beinhalten. Diese können die Haut reizen, sie austrocknen, Allergien auslösen und die  körpereigene Keimflora aus dem Gleichgewicht bringen. Verzichten Sie auf Synthetik und Polyesterkleidung, das regt das Schwitzen nur noch mehr an. Baumwolle dagegen saugt die Feuchtigkeit auf. Wer aber unter trockener Haut leidet, der sollte zu Deos ohne Alkohol dafür aber mit reichhaltigen Pflegestoffen, wie z.B. Jojobaöl, greifen. Sehen Sie dazu morgen einige unserer besonderen Entdeckungen und Empfehlungen.

 

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