„Die Schönheit lag und liegt im Auge des Betrachters.“

Dr. Tanja Mitschele, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie exklusiv im Gespräch mit BeautyZoom über die Schönheit der Natur und über natürliche Schönheit.

BeautyZoom: Vor einiger Zeit sprachen wir mit Ihnen über die Schönheit der Natur, insbesondere über Ihre Vorliebe für schöne Kristalle, und über den Einfluß auf Ihre Arbeit als Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie. Das war sehr beeindruckend; könnten Sie bitte Ihre Gedanken dazu nochmals kurz zusammenfassen?
Dr. Mitschele: „Ganz gerne: Die Schönheit und Eleganz der Natur ist ganz allgemein faszinierend. Die Natur ist immer authentisch, in perfekter Proportion und auf unterschiedliche Weise schön. Gerade Kristalle, die ich schon seit frühester Jugend sammele, haben wunderschöne Strukturen und Farben. Insofern gibt es keinen besseren Lehrmeister für die Plastische & Ästhetische Chirurgie. Eingriffe und Behandlungen sollten sich also immer an der Natur messen lassen.

BeautyZoom: Dann beginnen wir doch auch ganz vorne oder ganz früh. Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für Medizin entdeckt?
Dr. Mitschele: „Die Vorliebe zur Erforschung von Lebewesen hatte ich schon früh in meiner Kindheit, als ich nicht nur Kristalle sondern beispielsweise auch Schmetterlinge oder Marienkäfer ganz genau betrachtet habe. Die Schönheit der Natur faszinierte mich wie gerade gesagt schon immer. Bei der Überlegung meiner beruflichen Zukunft während der Endphase des Gymnasiums gingen mir viele Dinge durch den Kopf: ich wollte etwas Spannendes, nichts Langweiliges, täglich neue Herausforderungen und Begegnungen. Den Umgang mit Menschen schätze ich sehr, mit Frauen, Männern und Kindern gleichermaßen. Ich mag es, den Menschen zu helfen und glücklich zu machen. Und noch mehr liebe ich es, einem zufrieden lachenden Menschen in die Augen zu schauen. Außerdem wollte ich meine Hände in die Arbeit einbeziehen, da mich das „Werk der Hand“ fasziniert und ich eine Leidenschaft dafür habe. Ich nahm damals an dem noch erforderlichen Mediziner-Test teil und wurde zum Studium sofort zugelassen.“

BeautyZoom: Irgendwann stand die Spezialisierung auf eine bestimmte Disziplin an …
Dr. Mitschele: „Ja, genau. Während der Famulaturen in Gynäkologie und Dermatologie bemerkte ich, dass mir diese Spezialgebiete nicht die volle Zufriedenheit zurückgeben konnten. Ich vermisste die „Handwerkskunst“, das Operieren. Zunächst war ich in der Chirurgie tätig: Unfall- und Bauchchirurgie, daneben Urologie. Zur Plastischen Chirurgie kam ich, weil ich die Vielfalt und den Abwechslungsreichtum dieses Fachgebietes faszinierend fand und man ein gewisses Raum- und Vorstellungsgefühl mitbringen muss. Auch der Sinn für Ästhetisches, was das Sehen und Formen angeht, liegt mir. Somit tat ich den Schritt in die Plastische Chirurgie – und er war goldrichtig.“

BeautyZoom: Was sind heute besondere Schwerpunkte Ihres Wirkens?
Dr. Mitschele: „Vor allem befasse ich mich mit dem Gesicht, mit der Brust und mit der Intimchirurgie. Aber auch körperstraffende Maßnahmen und Fettabsaugungen gehören zur Routine. Zu den Behandlungen im Gesicht zählen die chirurgischen Eingriffe wie etwa Lidplastiken oder Facelift sowie auch Botox, Filler (Hyaluronsäure) oder Eigenfett. Im Bereich der Brust führe ich Vergrößerungen mit Silikon-Implantaten oder Eigenfett durch, aber auch Verkleinerungen und Straffungen – übrigens auch beim Mann, etwa im Fall von einem weiblich wirkenden Brust-Ansatz. Die Intimchirurgie umfasst unter anderem Schamlippen-Verkleinerungen oder weitere Korrekturen.“

BeautyZoom: Müssen die Mandeln oder der Blinddarm entfernt werden, geht es meist darum, Schmerzen zu lindern und einen Krankheits-Befund zu heilen. Bei ästhetischen Eingriffen ist der Charakter der Operation sicher ein anderer …
Dr. Mitschele: „Das ist richtig. Ästhetische Eingriffe – die so genannte „Schönheitschirurgie“ – sind zunächst medizinisch nicht indizierte Operationen bzw. Behandlungen. Der Schwerpunkt der freiwilligen Vorstellung beim Plastischen Chirurgen liegt wo anders. Hier geht es nicht um den definierten Krankheitswert, sondern um ein persönliches Anliegen, einen Makel, einen Störpunkt am eigenen Körper und meistens auch gleichzeitig im Selbstbewusstsein. Die Wahrnehmung von sich selbst und der Wunsch nach Veränderung steht im Mittelpunkt und ist entscheidend für das persönliche Beratungsgespräch. Ich nehme mir hierfür viel Zeit, weil dies der entscheidende Punkt ist. Nach der Erörterung gehe ich gemeinsam mit dem Patienten die möglichen Behandlungswege durch und stehe ihm auf dem Weg zur Verwirklichung stets bei Seite. Dazu gehört ganz wichtig auch eine realistische Aufklärung. Die Verfügbarkeit hochwertigster Medizinprodukte, moderner Operationssäale und Übernachtungsmöglichkeiten in der Klinik mit Hotelcharakter sind für mich selbstverständlich.“

BeautyZoom: Sprechen Sie weibliche und männliche Patienten unterschiedlich an, beziehungsweise: Gehen die Geschlechter typischerweise unterschiedlich mit dem Thema Ästhetische Chirurgie um?
Dr. Mitschele: „Es sind eher die Persönlichkeit und der Charakter des einzelnen Menschen entscheidend dafür, wie wir uns gemeinsam den medizinischen Wünschen oder Anliegen annähern, wie wir den Prozess gemeinsam gestalten und dann von der Vor- bis zur Nachsorge eine passende und stimmige Umsetzung gestalten. Vielleicht kann man sagen, dass Männer beim ersten Eingriff oder Behandlung in der Regel etwas zurückhaltender sind als Frauen und sich unter Umständen noch ein, zwei Tage länger zum Nachdenken nehmen. Aber das ist nur eine Moment-Aufnahme. Denn insgesamt steigt die Zahl an männlichen Patienten, wenn auch der Anteil an Frauen insgesamt noch überwiegt.“

BeautyZoom: Gibt es eine „klassische Schönheit“ eigentlich – oder liegt die Schönheit, wie es sprichwörtlich heißt, nicht doch immer im „Auge des Betrachters“?
Dr. Mitschele: „Die Schönheit lag und liegt im Auge des Betrachters. Doch das Ideal, das Schönheitsprofil ist nicht weltweit auf einen Nenner zu bringen. Das europäische Schönheits-Ideal unterscheidet sich deutlich vom amerikanischen und asiatischen. Das Künstliche und Übertriebene ist eher die Seltenheit in unseren Kreisen. In Fernost haben die Menschen andere Ansprüche an sich und die doch unterschiedliche Gesichts- und Körperform. Und in Uganda/Afrika gilt man erst als „schön“, wenn man mindestens Kleidergröße 44 hat!

Mein Ziel ist es, die Menschen, die bereit sind für eine Veränderung oder für die Erfüllung eines Herzenswunsches, dabei zu unterstützen, dies harmonisch und im Einklang mit ihrem Körper umzusetzen. Natürliche Schönheit prägt mehr und mehr die heutige Ästhetik, vereinbart mit einer schnellen Rückkehr zur Gesellschaftsfähigkeit ohne große Ausfallzeiten. Den Anspruch an qualitativ hochwertige Produkte und neueste Techniken hege ich selbst und gebe dies verantwortungsbewusst an meine Patienten weiter. Bei der Verwendung von Silikonimplantaten, Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure verwende ich ausschließlich Materialen von marktführenden Herstellern mit einwandfreier Herkunft und Chargen-Nummer. Nur so fühle ich mich auch selbst bei der Arbeit wohl und kann das gute Gefühl und Sicherheit an meine Patienten weitergeben.“

 

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E-Mail an Dr. Mitschele schreiben +49 84 18 80 70 80 zur Homepage

 

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