Die Wimpern sind ganz besondere Schönheitsattribute und schon im alten Ägypten galt ihre Pflege als eigene Kunst. Heute ist der tägliche Griff zur Mascara am Morgen für viele Frauen Routine. Erst durch die Mascara wird der perfekte Augenaufschlag garantiert. Wer sich die Zeit fürs Tuschen sparen will, denkt vielleicht über eine Wimpernverlängerung nach, die derzeit richtig im Trend liegt. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Zunächst ist zu beachten, dass es auch bei der Wimpernverlängerung unterschiedliche Varianten gibt. Zum einen lassen sich künstlichen Wimpern in den eigenen Wimpern befestigen. Das hat den Vorteil, dass sich die künstlichen Wimpern exakt auf dem natürlichen Wimpernkranz befinden. Wahlweise lassen sich einzelne Wimpern integrieren oder auch bis zu drei Wimpern gleichzeitig zwischen die eigenen Wimpern setzen. Insgesamt werden also Dichte und Volumen der eigenen Wimpern erhöht.

Zum anderen können die künstlichen Wimpern über dem eigenen Wimpernkranz, direkt am Beginn des Augenlids, befestigt werden. Bei dieser Form der Wimpernverlängerung sitzen die künstlichen Wimpern etwas höher, der Eindruck von Dichte und Fülle wird dadurch noch deutlich erhöht.

Für wen ist die Wimpernverlängerung geeignet?

Frauen, die sich nicht jeden Morgen mit dem Auftragen der Mascara befassen und wertvolle Zeit verlieren möchten oder diejenigen, deren Wimpern sehr kurz und wenig dicht sind, gelten als die idealen Anwenderinnen für eine Wimpernverlängerung. Durch jahrelanges, häufiges und starkes Tuschen der Wimpern können diese übrigens ebenfalls an Länge einbüßen.

Generell sollte die Wimpernverlängerung auch nur im professionellen Kosmetikstudio durchgeführt werden. Ein bekannter Franchise-Anbieter ist hier beispielsweise Luxuslashes. Die verwendeten Wimpern gelten als sehr gut verträglich und allergiefrei. Lediglich bei der Wahl des Klebers ist zu beachten, dass dieser bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen führen kann.

Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass die Wimpernverlängerung natürlich auch Kosten verursacht. Für das erstmalige Verlängern des Wimpernkranzes sollten 200 bis 400 Euro eingerechnet werden. Abhängig ist der Preis von der Anzahl der einzusetzenden Wimpern. Zudem bedarf es alle drei bis vier Wochen einer Auffüllung. Da bei dieser Wimpernverlängerung aber stets nur einige Wimpern ersetzt werden, sinken die Preise beim Auffüllen deutlich.

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Warum die Beratung bei der Wimpernverlängerung so wichtig ist

Im spezialisierten Kosmetikstudio wird zunächst eine grundlegende Beratung durchgeführt. Wie viele Wimpern sollen eingesetzt werden, sollen es nur einzelne Wimpern oder Wimpernbänder sein? Welche Farbe, Länge, Biegung und Form sollen die Wimpern haben? All das sind Fragen, die vor der Wimpernverlängerung geklärt sein müssen, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten. Bis zu zwei Stunden kann die erste Behandlung dann auch dauern, weshalb man genug Zeit für seine Wimpernverlängerung mitbringen sollte.

Bei der Wimpernverlängerung mit einzelnen Wimpern werden diese mit einem speziellen Kleber und einer feinen Pinzette an die bisherigen Wimpern angeklebt. Eine sorgfältige Arbeitsweise ist hier selbstverständlich besonders wichtig, da spätere Korrekturen nur schwer möglich sind. Außerdem darf kein Kleber ins Auge gelangen.

Wird die Wimpernverlängerung mit Wimpernbändern durchgeführt, ist der Zeit- und Kostenaufwand geringer. Allerdings ist diese Wimpernverlängerung oft auch deutlicher zu erkennen. Ein wirklich natürliches Aussehen wird daher nur durch das Ankleben einzelner Wimpern erreicht.

Gibt es Risiken bei der Wimpernverlängerung?

Die Wimpernverlängerung kann auch Risiken mit sich bringen. Die größte Gefahr ist wohl, dass Kleber ins Auge gelangen kann. Bei professionellen Kosmetikerinnen sollte das allerdings nicht passieren. Ist es dennoch einmal der Fall, sollte zeitnah der Augenarzt aufgesucht werden, damit er den Kleber entfernen und Schäden am Auge verhindern kann. Generell gilt der für die Wimpernverlängerung verwendete Kleber als sehr gut verträglich, bei empfindlichen Personen kann es aber dennoch zu allergischen Reaktionen auf einzelne Inhaltsstoffe kommen. Wer also bereits unter Allergien leidet, sollte sich im Vorfeld genau über den verwendeten Kleber informieren.

Nach der Wimpernverlängerung sollten Frauen zudem auf wasserfeste Mascara verzichten, die könnte den Kleber nämlich auflösen, sodass die angebrachten Wimpern schnell ausfallen. Eine spezielle Mascara wird meist empfohlen. Auch beim Abschminken sollte Frau auf einen Gel-Reiniger auf Wasserbasis achten. Reinigungslotionen auf Öl-Basis und klassische Make-up-Entferner können den Kleber ebenfalls angreifen oder ganz auflösen.

Außerdem sollte auf Wimpernzangen verzichtet werden, wenn die Wimpernverlängerung durchgeführt wird. Sauna- und Dampfbadbesuche können den Klebstoff ebenso angreifen, weshalb sie wohl dosiert erfolgen sollten. Binnen zwei Tagen nach der Wimpernverlängerung sollte man ebenfalls auf ganz heiße Duschen verzichten, um den Klebstoff nicht zu schädigen.

Wenn die Frauen im alten Ägypten geahnt hätten, was heute hier alles möglich ist…

 

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