Wer hätte das gedacht? – Unsere Zähne entscheiden mit über die Karrierechancen, eine erfolgreiche Partnerwahl oder darüber, ob wir als intelligent gelten oder nicht. Laut einer Untersuchung des Londoner Kings College werden nämlich Menschen mit schön gleichmäßigen und weißen Zähnen als generell attraktiver, intelligenter und als beliebter wahrgenommen als Menschen mit schiefen, unschönen oder verfärbten Zähnen. Grund genug also, dass wir bei BeautyZoom in Kooperation mit DentalZoom eine Themenreihe weiterführen, bei der wir uns diesem wichtigen Thema widmen und heute ein paar „basics“ dazu vorstellen.

Ebenmäßige und weiße Zähne sind nicht jedem von Natur aus mitgegeben. Doch noch nie war die Zahnmedizin auf solch einem hohen Niveau in der Lage, funktionale und ästhetische Korrekturen vorzunehmen. Dass die Behandlung hierbei von einem Profi durchzuführen ist, muss nicht näher erwähnt werden. Wichtig ist jedoch neben einer fundierten wissenschaftlichen und handwerklichen Ausbildung ein ästhetisches Gespür verbunden mit Erfahrung und speziellen Zusatzqualifikationen. Solche Experten kommen in unserer zahnmedizinischen Reihe zukünftig zu Wort. Beginnen wir jedoch mit der Anatomie des Zahnes. Also mit dem Inneren oder den „basics“ bevor wir zum Äußeren und zu „aesthetics“ kommen.

In drei Teilen zum perfekten Zahn

Jeder Zahn besteht aus drei Teilbereichen, die ihn zum genialen Werkzeug machen: Die Zahnkrone ist mit der Kaufläche der dickste und auch der äußerlich sichtbare Teil des Zahnes. Der Zahnhals befindet sich zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel und ist vom Zahnfleisch (lat. Gingiva) bedeckt. Die Zahnwurzel liegt im Kieferknochen unterhalb des Zahnfleisches.

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Ein ganz harter Kerl

Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im Körper – so hart, dass er einem Druck von vielen Tonnen standhalten kann. Die ältesten prähistorischen Funde von Lebewesen überhaupt sind Funde von frühen Zähnen bzw. vom Zahnschmelz dieser Zähne. Der Zahnschmelz schützt das Innere der Krone. Und es dauerte entwicklungsgeschichtlich Millionen von Jahren, bis Säugetiere überhaupt in der Lage waren, so unglaublich harte Substanzen zu produzieren. Dabei besteht der Zahnschmelz chemisch betrachtet fast nur aus Mineralstoffen wie Calcium und Phosphat sowie aus Spurenelementen wie Magnesium und Fluor. Diese Bestandteil sollten also folgerichtig in unserem Körper immer in ausreichender Form vorhanden sein, damit wir stets gesunde und harte Zähne besitzen.

Stein und Bein

Das Zahnbein bildet den nächsten wichtigen Teil unserer Zähne: es liegt unterhalb des Zahnschmelzes. Und es ist das innere Gerüst des Zahnes, das bis in die Wurzelspitze hinein reicht. Es ist nicht ganz so hart wie der Zahnschmelz, wird im Gegensatz zu diesem aber ein ganzes Leben lang vom Körper permanent erneuert. Auch hierfür ist es also wichtig, dass wir unser ganzes Leben lang die richtigen Nährstoffe bereitstellen, damit das Zahnbein optimal versorgt und aufgebaut werden kann.

Zähne: Markiges Innenleben

Ganz im Inneren unsere Zähne befindet sich das Zahnmark. Lateinisch nennt man es „Pulpa“, was wörtlich übersetzt ‚Fleisch’ bedeutet. Es füllt den Zahn aus und besteht aus einer Vielzahl von Nervenfasern und Blut- sowie Lymphgefäßen. Unser Zahnmark versorgt das Zahnbein ständig mit den erforderlichen Nährstoffen. Hier befinden sich also alle Versorgungs- und Transportwege für unseren Zahn. Nun haben wir uns mit der Struktur vom Zahnschmelz bis zum Innenleben des Zahnes beschäftigt und besitzen somit die Basis für „mehr“ bzw. für die kommenden ästhetischen Betrachtungen, die ab morgen folgen.

 

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