Vor über 20 Jahren absolvierte ich ein Praktikum bei der Weleda AG in Schwäbisch Gmünd, das mich irgendwie noch bis heute prägt. Denn für uns Ökonomie-Studenten der Universität Witten/Herdecke war im Grundstudium neben einem Managementpraktikum auch ein sogenanntes Produktionspraktikum vorgesehen. Und weil ich die klassische Industrieproduktion aus meiner Lehrzeit schon kannte, wollte ich da mal eine richtige Manufaktur kennen lernen. Am Schluss hatte ich dann das große Glück, meine Hauptzeit bei den Ätherischen Ölen umhüllt von den großen Düften der Welt zu verbringen. Doch erst in den letzten Jahren und besonders auch durch den Kontakt mit Primavera, dem Pionierunternehmen der Ätherischen Öle, hat sich zu dieser herrlichen Erfahrung von früher auch Erkenntnis gemischt, wovon ich hier heute berichten möchte.

Schon im Altertum wussten die Menschen um die heilenden Eigenschaften von ätherischen Ölen. Die alten Ägypter verbanden mit den Düften aromatischer Heilpflanzen Reinheit, Göttlichkeit und Macht. Um den Göttern nahe zu sein, parfümierten sich insbesondere die Pharaonen mit den kostbarsten Duftessenzen der ätherischen Öle, die sie sich mit Kamelkarawanen aus dem fernen Osten in ihre Paläste bringen ließen.

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Wissenschaftliche Studien belegen die Wirkung der Ätherischen Öle

Inzwischen wurden viele der überlieferten Heil- und Einsatzmöglichkeiten in modernen Studien bestätigt. Wissenschaftlich anerkannt ist zum Beispiel die Wirkung von ätherischen Ölen auf den Hormonspiegel und auf die Gesundheit der Zellmembran. Auch ist längst nachgewiesen, dass ätherische Öle das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien hemmen können.

Die „zärtliche Erinnerung“ oder von der unbewusste Wirkung Ätherischer Öle

Etwa 30 Millionen Riechzellen hat der Mensch, sie befinden sich in der Reichschleimhaut im oberen Bereich des Nasendaches. In den Riechzellen werden die Reize in nervliche Impulse umgewandelt. Der Hauptteil davon findet unbewusst statt: Es ist bestimmt jedem hin und wieder schon passiert: man ist auf der Straße, in der U-Bahn, in einem Restaurant oder bei alten Freunden. Irgendetwas lässt einen in der Unterhaltung stocken, lässt einen aufhorchen, oder besser gesagt „aufschnuppern“. Man riecht einen altbekannten Geruch, kann ihn aber nicht gleich einordnen.

Wir können Gerüche, die wir wahrnehmen, normalerweise mit persönlichen Erinnerungen an Orte, Personen, Ereignisse, etc. assoziieren. So wurde der Geruchssinn in einem französischen Medizinlexikon des frühen 19. Jahrhunderts als „Sinn der zärtlichen Erinnerung“ umschrieben. Umgekehrt ist es jedoch quasi unmöglich sich einen Geruch „konkret“ in Erinnerung zu rufen.

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Ist die Wahrnehmung von Düften steuerbar?

Selbst Gerüche aus frühester Kindheit sind in unserem Gedächtnis verankert, doch wir erinnern uns erst daran, wenn sie uns wieder begegnen. Anders als beim Sehen und Hören, werden die Reize des Geruchssinns, ohne Umweg über den Thalamus, direkt in den ältesten und unerforschtesten Teil des Gehirns geleitet, das Stammhirn. Das bedeutet, dass der überwältigende Teil unserer Geruchsempfindungen auf unbewusster Ebene abläuft, nicht bewusst steuerbar ist. D.h. aber auch, dass die Wahrnehmung der zarten Nuancen der Düfte ätherischer Öle nicht steuerbar und unbewusst passiert. Trotzdem hinterlassen diese unbewussten Eindrücke Spuren, die unser Verhalten mit steuern und prägen.

Der „Ursinn“

Schon Aristoteles hat sich mit dem Geruchssinn befasst: er differenzierte zwischen menschlichen Sinnen wie sehen, hören oder riechen und animalischen Sinnen wie schmecken oder tasten, wobei der Geruchssinn den Übergang der beiden Kategorien bildete. Über Jahrhunderte wurde der Geruchssinn, wenn überhaupt, bestenfalls am Rande behandelt. Erst in den letzten Jahren wird diesem „Ursinn“ mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Primavera und der „Ursinn“

„Am Anfang von Primavera stand die Leidenschaft für Ätherische Öle, Düfte und deren natürliche Reinheit“ so Ute Leube, die gemeinsam mit Kurt Nübling das Unternehmen Primavera vor genau 30 Jahren „ins Leben brachte“. Beide sind über die Jahrzehnte in dieser Leidenschaft bestärkt worden und dazu zählt auch, dass mittlerweile eben sehr viele wissenschaftliche Erkenntnisse die einzigartige Wirkung Ätherischer Öle belegen. Und so macht das Geschäft mit den kostbaren Substanzen in doppelter Weise Sinn: einmal, weil Ätherische Öle unseren olfaktorischen „Ursinn“ ganz fein und rein ansprechen, und andererseits, weil der Anspruch in der Verarbeitung der Öle von Primavera eben auch sinnstiftend & verantwortungsbewusst für Mensch und Natur ist.

Nahrung für Haut und Sinne

Bei Primavera findet man deshalb, dass Ätherische Öle eine Nahrung für Haut und Sinne darstellen. Eine Art von Nahrung, die eben in jeder Hinsicht „nahrhaft und wirksam ist“. Viele Menschen sind von der wohltuenden und ganzheitlichen Wirkung der Aromatherapie auf das Wohlbefinden überzeugt – auf Körper, Geist und Seele. Und weil Düfte quasi die Hotline zu unserem Gehirn passieren, wirkt der nährende Duft ätherischer Öle rasend schnell.

peter_c_dumontAutor: Peter C. Dumont

 

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